Ziele und Wirkfaktoren
Die Ziele werden auf Ihre individuelle Lage abgestimmt gemeinsam besprochen und von Ihnen selbst mitgesteckt. Ziele und Wirkfaktoren überschneiden sich häufig. Sie umfassen in jedem Fall eine Stärkung der körperlichen, energetischen (Lebenskräfte) der seelischen und der Ich-Kräfte.
Im Laufe der Therapie geht es um das Kreieren neuer heilsam-kräfigender Empfindungen. Es erfolgt auch ein Aufspüren von aktuellen und vergangenen Kräfteverlusten (gegliedert nach bestimmten Lebensabschnitten, bzw. -jahrsiebten), eine Auseinandersetzung mit der Innenwelt und eine objektive Betrachtung der äußeren Einflüsse v.a. derjenigen Beziehungsmuster, die verletzend wirksam sind. So können heilsame Gefühle und Distanzierungsschritte besprochen und neue Entwicklungsaufgaben eingeleitet werden. Ein tieferes Verständnis für die eigene Biografie und das Wirken des Schicksals führt zum Annehmen des Bisherigen. Entwicklungsdefizite aus der Vergangenheit können erkannt und gezielt ausgeglichen werden.Ein wichtiger Faktor ist die Vertiefung der Beziehungsfähigkeit und der Erwerb neuer Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung auf allen Ebenen, zum Beispiel zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zur Natur und zu geistigen Quellen. Dabei spielt die therapeutische Beziehung als Modell selbst eine tragende Rolle.
Ansatzpunkt ist das verbindende Glied zwischen Körper und Geist, nämlich die Seele mit ihren ordnenden Kräften des Denkens, Fühlens und Handelns. Der Körper gibt ebenso Auskunft über vergangene Erlebnisse wie er auch als Instrument seelisch-geistigen Wandels und der Vervollkommnung dient. Sowohl eine zu starke Bindung des Bewusstseins an den Körper als auch Abspaltungen innerhalb des Bewußtseins oder des Körpers wirken krankmachend.
Auf die heiltherapeutischen Möglichkeiten im Sinne des Neuen Yogawillens bezogen ergeben sich verschiedene seelische Dimensionen der Wandlung - entsprechend der sieben Chakren- , die durch das Erlernen neuer Empfindungen erfahren werden können:1. Entschlossenheit und Aufrichtekraft, Wahrhaftigkeit
2. Vertrauen, Empfindungskraft, fließende Bewegung
3. Zielstrebigkeit, Weite, Dynamik und Spannkraft, Beziehungsfreude
4. Ruhe, Gleichgewicht, Innerlichkeit, Ästhetik und bewusste Sinngebung
5. Freies Atmen, Loslassen und Offenheit für Neues, Erleben der Gegenwart, Sinnesfreude
6. Konzentration, Übersicht, Wachheit, Ich-Kraft
7. Körperfreiheit, Be-Geisterungsfähigkeit.
- Entwicklung neuer Perspektiven und Fähigkeiten
- Auseinandersetzung mit Tugendkräften und Idealen
- Förderung eines wahren Selbstbewußtseins
- Förderung der Ich-Kraft, der Kontrolle und Übersicht, der inneren Freiheit und Führungskraft im Leben
- Förderung von Eigenständigkeit und Selbstverantwortung
- Förderung von Entfaltungsmöglichkeiten und Interessen
- Spürbare und sinnvolle Erlebnisse werden über mehrere Sinne vermittelt
- Bearbeitung von emotionalen Erlebnisinhalten innerhalb eines haltgebenden, strukturierten Rahmens. Integration der psychischen und physischen Prozesse. Erleben des Angenommenseins und von Vertrauen.
- Bewältigung von Konflikten oder Defiziten
- Klärung der eigenen Bedürfnisse
- Förderung des authentischen und selbstbestimmten Ausdrucks durch die Integration des Unbewussten und der Führungskraft des Bewußtseins. Spezifisch ist der individuelle, kreative Prozess.
- Körper und Psyche stehen in ständiger, reziproker Interaktion miteinander. Bewegung kann daher zur Diagnostik und zur Intervention von psychischen Informationen und Strukturen dienen.
- Ressourecenaktivierung mit Hilfe von Bewegung: Erweiterung des Bewegungsrepertoires im Sinne der nachreifenden Ich-Entwicklung
- Verbesserung des Wahrnehmungsvermögens für den eigenen Körper und anderer Sinnes-Objekte